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The Session

Ryan Bingham



I got a hole deep down inside me...


Er ist der Mann, für den das Wort Reibeisenstimme eine rosa schimmernde Verniedlichung ist, der Mann, der Songwriting wie Tränen in die Haut tätowiert hat, der Mann, der dem großen Jeff Bridges für den Film "Crazy Heart" eine Oscar-prämierte Ballade auf den Bierbauch geschrieben hat: Ryan Bingham.

Wir treffen den Texaner im Backstage und werden erstmal von seinem Hund, einem schlanken Australian Shepherd bergrüßt. Nachdem der sich zu Füßen seines Herrchens niedergelassen hat passiert mal wieder einer dieser magischen Momente, für die wir auch bei Minusgraden und Nebelschwaden aus dem Bett steigen: Keine aufgesetzte Attitüde, keine Spielchen nur ungeschminkte Seele umgarnt von feinstem Fingerpicking...

Da steht diese unfassbare Stimme im Raum, die klingt als hätte Ryan Bingham seinen Whiskey mit rostigen Nägeln versetzt, als hätte Ryan Bingham Deepness mit der Muttermilch aufgesogen, als komme sie aus den gurgelnden Tiefen des Erdinneren. Dazu Sätze von einfacher, ergreifender Poetik. "I got a hole deep down inside me / and I fear that it`s to deep to fill." Keine Frage, diesem Mann glaubt man jedes dieser Worte.

Zum Abschied murmelt Ryan ein texanisches "Ride On"... Dank musikalischer Sternstunden wie dieser wissen wir warum wir genau das machen werden...

Vielen Dank.

SESSION TEIL 2: The Poet


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